Here Kitty Kitty,

wie viele Katzenhalter zucken schon beim Wort Freigang zusammen. Selbst in den besten Wohnlagen ist die Überwindung groß die Mietze raus zu lassen. Tausende Gedanken halten den Katzenhalter davon ab, sie wird gestohlen, sie wird überfahren, angeschossen, vergiftet, verprügelt von Artgenossen oder kommt einfach nicht mehr Heim. Diese Liste ist individuell und endlos.

Man kann nicht jedes Risiko ausschließen. Für die Katze allerdings ist der Freigang das Beste, dass man ihr bieten kann.

Doch wenigstens kann man pünktliches Heim kommen trainieren. Direkt nach der Entscheidung, dass Miez Raus darf, überlegt ihr Euch ein Signal. Dieses Signal kann alles sein, Pfiff, Rappeln einer Leckerliedose, bestimmter Ruf oder der geliebte Klingelton.

Egal für welches Signal das Herz auch schlägt, das Training ist das Gleiche. Jetzt sucht man eine LeckereKatze-frissti die das Non Plus Ultra für Miez ist. Dies sind aufgrund des nicht ausgeprägten Geschmackssinns häufig stark riechende Leckerchen. Jetzt wird das gewählte Signal mit der Superleckerei verknüpft.
Die ersten 3- 4 Mal sollte die Katze die Leckerei schon sehen können und dann erfolgt das Signal, sofort die Leckerei zur Verfügung stellen und das Signal während des Fressens noch ein bisschen aufrecht erhalten. Aber bitte in angemessener Lautstärke, schliesslich soll Miez von dem Signal bald angelockt und nicht verscheucht werden.

Katze-Ruecken
Nach den 3-4 Mal in sichtweite der Katze wird die Übung jetzt so ausgedehnt, dass die Katze nichts vorher sehen kann und schon ein ganzes Stück entfernt ist (anderer Raum, andere Etage oder schon Draußen). Schnell merkt man, dass die Verknüfung geklappt hat und Miez hat jetzt ihr eigenes Rückrufsignal. Dann fühlt sich der Freigang wenigstens etwas leichter an.

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